Freitag, 19. Januar 2007
EIN VERLORENES JAHR
insomnia, 04:50h
Ein Jahr ist vorbei und ein neues hat sich gnadenlos aufgedrängt. Nicht dass wir es wollten aber sowas passiert offenbar jedes Jahr wieder. Zeit zumindest um sich Vorsätze zu machen und sie ein paar Wochen später wieder aufzugeben. Oder aber um ein Fazit zu ziehen über die vergangenen 12 Monate.
Und mein Fazit für das Jahr 2006 ist nüchtern gesagt einfach: ein verschenktes und überflüssiges Jahr. Acht Monate war ich damit beschäftigt eine bereits im Dezember verlorene Pseudo-Beziehung schadlos zu überstehen. Eine Beziehung die es niemals wirklich gab weil man mehr damit beschäftigt war sich die eigene Freiheiten kämpferisch zu verteidigen und sein eigenes Haben zu retten als auf den anderen einzugehen und sich auf eine Beziehung einzulassen.
Das wurde dann über das Jahr immer mehr zu einer emotionalen Erpressung die nur noch funktionierte nach dem Prinzip "Du liebst mich also machst Du eh was ich willst - ich liebe Dich schon lange nicht (mehr?) aber ich will auf die Vorzüge von Zuwendung und Wohnung und Sicherheit nicht verzichten und ich habe Dich emotional in der Hand".
Wenn ich Bekannten (oder Unbekannten) von der Situation erzählte, kamen häufig Aussagen wie: "Du erzählst mir die ganze Zeit was ER macht und was mit IHM ist. Wo aber tauchst DU auf in dem Ganzen. Du erzählst aus DEINEM Leben aber Du tauchst selbst gar nicht mehr auf in dem Leben!"
Ich mag zwar eine Menge einstecken können an Demütigung aber ich lasse mich auf Dauer nicht emotional erpressen. Insofern begann ich mich innerlich immer mehr emotional zu distanzieren, während der andere immer mehr und heftiger versuchte seinen Egoismus auf meinen Gefühlen auszuleben. Als er aber irgendwann merkte, dass er mich nicht länger ausbeuten konnte weil ich mich gefühlsmässig längst von ihm getrennt hatte, begann für ihn ein Existenzkampf mit allen Mitteln.
Was folgte waren offene Drohungen, Verfolgungen bis an meinen Arbeitsplatz, Telefonterror, Beschimpfung von meinem Umfeld, Eingriffe in mein Privatleben, Emails und Messages vom erfundenen Personen, Missbrauch meiner Passwörter, Fälschung von Internet Dokumenten, offene Internetbeschimpfungen und die ganze Bandbreite der menschlichen Abgründe (was man dann neudeutsch alles als Stalking zusammenfasst).
Ich habe versucht, mich an die deutlichen Ratschläge von Freunden zu halten, die mir immer wieder gesagt haben "Reagier nicht - lass ihn machen - jede Reaktion auf dem Niveau macht die Sache noch schlimmer!" Auch wenn es mir verdammt schwer fiel mich zurückzuhalten und schweigend alles hinzunehmen. Aber sie hatten recht wenn sie mich zur Ruhe zwangen. Kaum reagierte ich auf seine SMS Attacken und wollte ihn anrufen, da hiess es auf irgendwelchen Internet Portalen ICH würde IHM hinterher telefonieren weil ICH mich nicht von IHM lösen könne. Also habe ich auch diese bittere Zeit alles ausgesessen und auf meine Freiheit gehofft bis wirklich alles an Wut und Provokation ausgereizt war und der emotionale Sturm irgendwann an mir vorbei weiterzog.
Nun bis auf einen Leistenbruch habe ich das aber gesundheitlich alles in jeglicher Hinsicht gut überstanden - sagt zumindest mein Arzt. Mentale Schäden sind nicht mit einberechnet. Die Leistenhernie (Fachjargon) hat mich dann die restlichen vier Monate beschäftigt. Aber auch das habe ich so ziemlich überstanden (die verbleibende Wunde wird im Laufe der Zeit verheilen).
Insgesamt kann ich aber nur sagen: FUCK 2006!
Auf jeden dieser 12 Monate hätte ich verdammt nochmal verzichten können !!!
Wenn da nicht ... EIN SOMMER FÜR DIE EWIGKEIT
Übersicht
Und mein Fazit für das Jahr 2006 ist nüchtern gesagt einfach: ein verschenktes und überflüssiges Jahr. Acht Monate war ich damit beschäftigt eine bereits im Dezember verlorene Pseudo-Beziehung schadlos zu überstehen. Eine Beziehung die es niemals wirklich gab weil man mehr damit beschäftigt war sich die eigene Freiheiten kämpferisch zu verteidigen und sein eigenes Haben zu retten als auf den anderen einzugehen und sich auf eine Beziehung einzulassen.
Das wurde dann über das Jahr immer mehr zu einer emotionalen Erpressung die nur noch funktionierte nach dem Prinzip "Du liebst mich also machst Du eh was ich willst - ich liebe Dich schon lange nicht (mehr?) aber ich will auf die Vorzüge von Zuwendung und Wohnung und Sicherheit nicht verzichten und ich habe Dich emotional in der Hand".
Wenn ich Bekannten (oder Unbekannten) von der Situation erzählte, kamen häufig Aussagen wie: "Du erzählst mir die ganze Zeit was ER macht und was mit IHM ist. Wo aber tauchst DU auf in dem Ganzen. Du erzählst aus DEINEM Leben aber Du tauchst selbst gar nicht mehr auf in dem Leben!"
Ich mag zwar eine Menge einstecken können an Demütigung aber ich lasse mich auf Dauer nicht emotional erpressen. Insofern begann ich mich innerlich immer mehr emotional zu distanzieren, während der andere immer mehr und heftiger versuchte seinen Egoismus auf meinen Gefühlen auszuleben. Als er aber irgendwann merkte, dass er mich nicht länger ausbeuten konnte weil ich mich gefühlsmässig längst von ihm getrennt hatte, begann für ihn ein Existenzkampf mit allen Mitteln.
Was folgte waren offene Drohungen, Verfolgungen bis an meinen Arbeitsplatz, Telefonterror, Beschimpfung von meinem Umfeld, Eingriffe in mein Privatleben, Emails und Messages vom erfundenen Personen, Missbrauch meiner Passwörter, Fälschung von Internet Dokumenten, offene Internetbeschimpfungen und die ganze Bandbreite der menschlichen Abgründe (was man dann neudeutsch alles als Stalking zusammenfasst).
Ich habe versucht, mich an die deutlichen Ratschläge von Freunden zu halten, die mir immer wieder gesagt haben "Reagier nicht - lass ihn machen - jede Reaktion auf dem Niveau macht die Sache noch schlimmer!" Auch wenn es mir verdammt schwer fiel mich zurückzuhalten und schweigend alles hinzunehmen. Aber sie hatten recht wenn sie mich zur Ruhe zwangen. Kaum reagierte ich auf seine SMS Attacken und wollte ihn anrufen, da hiess es auf irgendwelchen Internet Portalen ICH würde IHM hinterher telefonieren weil ICH mich nicht von IHM lösen könne. Also habe ich auch diese bittere Zeit alles ausgesessen und auf meine Freiheit gehofft bis wirklich alles an Wut und Provokation ausgereizt war und der emotionale Sturm irgendwann an mir vorbei weiterzog.
Nun bis auf einen Leistenbruch habe ich das aber gesundheitlich alles in jeglicher Hinsicht gut überstanden - sagt zumindest mein Arzt. Mentale Schäden sind nicht mit einberechnet. Die Leistenhernie (Fachjargon) hat mich dann die restlichen vier Monate beschäftigt. Aber auch das habe ich so ziemlich überstanden (die verbleibende Wunde wird im Laufe der Zeit verheilen).
Insgesamt kann ich aber nur sagen: FUCK 2006!
Auf jeden dieser 12 Monate hätte ich verdammt nochmal verzichten können !!!
Wenn da nicht ... EIN SOMMER FÜR DIE EWIGKEIT
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